Ziemlich cool: interaktive Fotowand

Christian Hufnagel, der an der selben genialen Hochschule studiert wie ich einst, hat mich gerade auf sein sehr cooles Projekt aufmerksam gemacht: eine interaktive Fotowand.

Also so ein Teil, wo man den Kopf durchsteckt und dann in einem bestimmten Setting fotografiert wird. Gibt es ja oft an touristisch “wertvollen” Orten.

Und eine coole, digitale und interaktive Variante beim Triberger Weihnachtszauber. Danke für den Hinweis, Christian!

Mein neues Setup: Obst

Mein Setup, also die möglichst effiziente Kombination aus elektronischen Geräten, habe ich in den letzten 24 Monaten wirklich sehr oft angepasst. Rückgrat war jedoch die ganze Zeit ein sehr perfomantes Thinkpad, dass ich 2010 angeschafft habe – war damals sogar recht teuer.
Ausgestattet mit einem Intel i7 und ordentlich RAM sollte es das mobile, aber auch das stationäre Arbeitstier sein. Deswegen wurde noch ein großer Bildschirm und eine umfangreiche Dockingstation angeschafft. Rückblickend muss ich sagen: vollkommen übertrieben, den Prozessor habe ich wohl nie wirklich ausgereizt.
Dazu hatte ich verschiedene Tablet-PCs, die zuerst kleiner wurden und dann wieder größer. Auf ein Samsung Galaxy Tab folgte ein Google Nexus 7, dass ich im letzten Jahr wieder gegen ein 10 Zoll Gerät von ASUS eingetauscht habe.
Im Frühjahr habe ich dann sehr preiswert einen Kindle Fire HD 7 bekommen, der mich allerdings nie wirklich glücklich gemacht hat. Als ich vor kurzem bei MyDealz ein Nexus 7 2012 gesehen habe für läppische 80€ musste ich zuschlagen. Ein bisschen back to the roots also.
Etwas konstanter ging es beim Thema Smartphone zu. Auf das erste Android-Gerät, ein Motorola Milestone, folgten ein Samsung Galaxy S und ein S2. Das wurde 2012 vom Nexus 4 abgelöst. Das Nexus ist immer noch im Einsatz, inzwischen mit dem zweiten Akku und Android Lollipop. Und ich sehe auch keinen Grund, das zu ändern. Immer noch ein Top-Gerät mit mehr als ausreichender Performance.
Und jetzt wird der ganze Zoo an Geräten konsolidiert und zusammengestrichen. Das Thinkpad, das ASUS Transformer Book TA100 und der Kindle Fire kommen weg. Zuhause und mobil wird ein MacBook Air die Rolle des Laptops übernehmen, das Nexus 7 und das Nexus 4 komplettieren das Setup. Weniger ist halt mehr.
Android bleibe ich trotz des Wechsels auf ein MacBook also treu. Windows muss aber wohl dran glauben, auch wenn ich die letzten Entwicklungen gar nicht schlecht fand. Im Büro bleibt mir Windows 7 ja noch etwas erhalten.
Nun also ein Mac. Was habe ich geschimpft und gezetert im Studium über die Mac-Nutzer, verzogene Kinder neureicher Eltern war noch die freundlichste Umschreibung. Und jetzt das.
Ist wohl das Alter, das man seine eigenen Denkweisen mal aus etwas Distanz betrachtet. Daher habe ich den Kauf des MacBooks auch als Versuch deklariert – aber schon nach einer Woche muss ich sagen: so schnell war ich mit einem neuen Gerät noch nie so produktiv. Toll verarbeitet und so intuitiv, wie immer alle behaupten.
Auch von der Aussattung her ist das Air für mich vollkommen ausreichend. Das hat mich der Kauf des Thinkpad gelehrt. Zuhause kann ich auch mit dem MacBook an meinem selbstgebauten Stehtisch arbeiten – dazu stecke ich zwei Kabel: Tastatur, Maus, Lautsprecher hängen per USB-Hub, der Monitor per HDMI am MacBook. Passt alles.
Die ersten paar Tage liefen jedenfalls sehr gut. Die wenigen für mich wichtigen Programme habe ich alle für Mac gefunden und super schnell eingerichtet. Und dann Dropbox und Co. waren auch die Daten nach kurzen Zeit alle am Start.
Und das mit den Shortcuts lerne ich auch noch…