Tja, ich fang mal an die alle bei mir zu suchen. Aber wie Guido schon sagte: Die 17. ist irgendwie die wichtigste. Und die Ziele kann man sich ja selber stecken
Tja, ich fang mal an die alle bei mir zu suchen. Aber wie Guido schon sagte: Die 17. ist irgendwie die wichtigste. Und die Ziele kann man sich ja selber stecken
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Gestern nachmittag hat sich der FC Bayern auf Facebook etwas unbeliebt gemacht (ich berichtete für Allfacebook.de). Trotz des negativen Feedbacks Wegen des negativen Feedbacks auf der Facebook-Seite stürzten sich direkt im Anschluss an die individualisierte Pressekonferenz auf Facebook nicht nur einschlägige Marketing- und Social-Media-Medien auf die Story, sondern auch alle Nachrichtenseiten und Sportseiten.
Das wiederrum führte wohl dazu, dass sich auch die Massenmedien mit der Thematik befassten. Somit kann festgehalten werden: Durch eine klar begrenzte Online-Marketing-Aktion hat der FC Bayern München gestern Blogs, das Fernsehen und heute auch noch allerlei Printangebote auf sich und die Aktion aufmerksam gemacht. Der Tenor der Berichterstattung war – wie immer, wenn man wieder jemand im Social Web “failed” – alles andere als positiv. Der Gesprächswert der Facebook-Seite ist allerdings enorm gestiegen.
Wiedermal zeigt sich hierbei allerdings, dass die nackten Zahlen auf Facebook erstmal nicht sonderlich viel aussagen, da bspw. “Sprechen darüber” keine Bewertung über den inhaltlichen Tenor zulässt. Heute jedoch ist die negative Stimmung schon wieder einer eher neutralen Betrachtung der Aktion gewichen, auch die üblichen Fanbekundungen finden sich wieder auf Pinnwand.

Bildquelle: facebook.com/fcbayern
Und Fakt ist auch: Die Fanpage des FCB legte gestern knapp 18.000 Fans zu und profitiert dabei sicherlich auch von der breiten Berichterstattung (sowie natürlich vom Aufhänger der Aktion – einem neuen Transfer!).

Bildquelle:Â http://allfacebook.de/tracking/FCBayern
Ein kleiner Teil der neuen “Liker” hat dem FCB auch wieder den Rücken gekehrt, einen großen Teil jedoch wird der FCB auch dann noch erreichen, wenn sich die Wogen geglättet haben. Der Umgang mit dem Shitstorm war jedenfalls souverän.
Trotzdem ist eine solche Aktion sicherlich nicht das, was sich die Marketing-Entscheider gewünscht haben. Auch wenn sie den Gesprächswert der Marke steigern konnten.
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Nach der ersten Sendung Gottschalk Live war ich mehr als enttäuscht – aber ich fand das Konzept cool und fühlte mich unterhalten. Ergo habe ich Heute Abend wieder eingeschaltet und muss sagen: Chapeau, Herr Gottschalk!
All das, was gestern vehement kritisiert wurde, hat das Team innerhalb von 24 Stunden abgestellt. Das hätte ich nicht gedacht! Die Werbung stört den Fluss der Sendung nicht mehr, Gottschalk kommt sehr viel besser mit dem Timing klar und die Gespräche kommen auf den Punkt und machen in der Kürze Spaß.
Auch DWDL würdigte das:
Einzig die Social Media Integration beschränkt sich nach wie vor auf einen Plausch mit Caro, der zuständigen Redakteurin, die aber noch nicht so recht zum Tragen kommt.
Was man heute auch gemerkt hat: Gottschalk braucht ein Publikum (ein richtiges, keine Redaktion), bei einigen Gags hat man förmlich gemerkt, dass er auf eine Reaktion gewartet hat. Würde die Sendung tatsächlich bereichern, glaube ich.
Nach der ersten Sendung war mein Fazit: Ich gebe Gottschalk Live noch eine Chance. Heute sage ich: Gut, dass ich das getan habe. Ein tolles Format, dass den Vorabend, die Todeszone im Ersten, wirklich bereichert.
Disclaimer: Meine Einschätzungen zur Sendung gestern abend spiegeln ausschließlich meine eigene Meinung und nicht die meines Arbeitgebers wider.
Gestern Abend also das Debüt der neuen Talksendung von Gottschalk: Hohe Erwartungshaltung, wohin man auch sah – große Enttäuschung dann nach der ersten Sendung. Ich habe die 30 Minuten, die gefühlt nur 13 waren, weil man irgendwie nur von Werbung zu Werbung hetzte, folgendermaßen erlebt:
Den Anfang fand ich tatsächlich ganz nett, auch das Aufarbeiten der aktuellen Presse, was an der ein oder anderen Stelle ja auch schon kritisiert wurde. Warum man Nicolas Cage auslädt, damit er seinen Film nicht promotet und dann Bully holt, damit der seinen Film promoten kann, erschließt sich mir auch nicht so richtig. Über die Werbung wurde ja schon viel geschri(eb)en, wie ihr in der Story seht ja auch durchaus von mir. Insbesondere die Einbettung des Wetters, um einen weiteren Werbeblock platzieren zu können, finde ich dem Gebührenzahler gegenüber nicht fair.
Ich hoffe, dass die Social Media Einbettung noch verbessert wird – eine Frage aus Facebook steht in keinem Verhältnis zum Getrommel im Vorfeld. Da sind andere schon weiter.
Heute abend werde ich die Sendung wohl nochmal anmachen, wenn ich wieder enttäuscht werde gibt es noch einen letzten Versuch in drei bis vier Wochen - Feinjustierungen dauern schließlich ihre Zeit. Ihr merkt schon: Eigentlich will ich, dass mir diese Sendung gefällt. Ich mag nämlich Gottschalk und ich fand die Ideen gut. Und vielleicht hat Thomas Knuewer ja recht.
Lesenswerte Kritiken:
Werbung live (feat. Gottschalk) | Fernsehkritik.tv
Jetzt hilt nur noch ein Eisbärbaby | SZ
So, Bully, jetzt zügig! | DWDL
Disclaimer: Meine Einschätzungen zur Sendung gestern abend spiegeln ausschließlich meine eigene Meinung und nicht die meines Arbeitgebers wider.
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Über Musik schreibe ich ja eigentlich eher selten, aber mir ist gerade mal nach einer Empfehlung. Eigentlich ist es mehr ein Test: Gibt es tatsächlich noch jemanden, dem man Kraftklub empfehlen muss? Eigentlich solltet ihr alle schonmal von den Gewinnern des New Music Award 2010 gehört haben.
Die fünf Chemnitzer machen echt Spaß, ich habe mich gestern den ganzen Nachmittag vom Debütalbum “Mit K” motivieren lassen, als ich im Homeoffice an meiner neuen Präsentation für die medienpädagogischen Workshops im LMZ gearbeitet habe.
In 2011 gabs mehrere Singles, die bekannteste habt ihr wahrscheinlich im Ohr: “Ich will nicht nach Berlin”.
Kraftklub – Ich will nicht nach Berlin von universalmusicdeutschland via Dailymotion
In der vergangenen Woche haben die Jungs einen Gig in Heidelberg gespielt, den man sich auf DASDING.de komplett anschauen kann.
Das ganze Album kann man sich natürlich bei Simfy anhören. Ich steh drauf! Und falls ihr gerade wirklich zum ersten Mal was von Kraftklub gehört habt, solltet ihr unbedingt sofort dieses Blog abonnieren. Das ist der Musikredakteur meines Vertrauens aus meiner Zeit beim DING. Philipp hat zuletzt auch eine Rezension zum Album geschrieben.
PS: Mein Anspieltipp ist “Songs für Liam” – schon wegen der Textzeile: “Mittlerweile kommt zum dritten Mal das selbe Lied. / Das ist keine Musik, dass sind die Black Eyed Peas.”
…und das ist bei Fischen nie ein gutes Zeichen. Heute endete das Angebot des Streamingportals – zumindest für deutsche Nutzer. Sowohl die HTML5-Website für Mobilgeräte wie auch der Umweg über Proxys funktionieren allerdings noch.
Nachdem sich Grooveshark in den letzten Wochen mit einigen Vorwürfen und Klagen konfrontiert sah, habe ich schon befürchtet, dass der Laden irgendwann dicht macht. In meinem Szenario wäre aber eher die Kohle komplett leer gewesen, die vielen Urheberrechtsprozesse sind sicher nicht billig. Stattdessen ist jetzt erstmal nur in Deutschland Schluss.

Bei Twitter, Facebook und Co. schimpfen jetzt natürlich alle auf die Gema. Kann man so machen, aber: So richtig legal hat Grooveshark nie agiert, oder?
Musikstreaming ist für mich inzwischen – auch dank fairer Preismodelle – zu einer echten Alternative zum CD-Kauf geworden. Das Feature, was für mich persönlich den Durchbruch bedeutete, ist die Offline-Verfügbarkeit der Musik auf dem Smartphone. Denn auch mobil zu streamen macht aufgrund immer noch so semi-geiler Netzabdeckungen außerhalb von Ballungsgebieten und komischer Datenflats, die eigentlich gar nicht so flat sind, wenig Spaß.
Schon bevor ich mein Milestone hatte, habe ich für das Angebot von Napster monatlich bezahlt, weil ich Features wie den Mood Manager (Musik auf Basis von Stimmungslagen automatisch zusammenstellen lassen) ganz cool fand und auch mit der Gesamtauswahl an verfügbarer Musik zufrieden war.
Im Januar 2010 gab es aber kein Mobilangebot für Android-Handys von Napster und so bin ich dann zu simfy und seitdem auch zufriedener Kunde. Und das obwohl die App am Anfang echt beschissen war.
Letzte Woche habe ich beschlossen, dass ich mal die anderen Dienste austeste. Mein Versuch, Grooveshark für 10 $ für die Mobilnutzung freizuschalten, ist wiederholt fehlgeschlagen. Vielleicht warf die aktuelle Situation ihre Schatten voraus?
Somit werde ich jetzt als Simfy-Alternative mal Rdio testen. Meine Eindrücke gibt’s dann hier.
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Vor kurzem habe ich bei Netzpolitik von einem interessanten Service gelesen: selbstauskunft.net. Die Betreiber ermöglichen mit wenig Aufwand eine Abfrage der eigenen Daten nach §34 Bundesdatenschutzgesetz bei vielen bekannten Adresshändlern und Scoringagenturen.
Nachdem ich den Artikel gelesen hatte, habe ich das Tool gleich ausprobiert und 35 Anfragen versendet. Gestern Abend lagen die ersten Antworten im Briefkasten, von der Schufa und einer Scoringagentur namens Deltavista.
Hochinteressant sich mal mit dem eigenen Schufa-Score zu beschäftigen.

Die Anfragen werden mit einer Unterschrift versehen, die man mit der Maus zeichnen muss –  nicht so ganz easy, aber geht mit ein bisschen Übung. Anschließend wird automatisiert per Fax verschickt, was nicht immer klappt, wie man oben sehen kann.
Der Service der Website ist trotzdem klasse – zum einen, weil man sehr einfach von seinen Rechten Gebrauch machen kann, zum anderen, um Adresshändler und Co. zu ärgern, indem man ihnen Arbeit macht, vor der sie sich nicht drücken dürfen.
Bin gespannt, wieviele Briefe ich in den nächsten Tagen noch bekomme.
Bei Futurebiz bin ich über SocialMedia-Live gestolpert, eine Website, die Facebook Pages monitored. Allerdings nicht im Stile von Allfacebookstats.com oder ähnlichem, wo es darum geht, eigene Seiten zu tracken – sondern global.
Die Website bietet einen schnellen und übersichtlichen Blick auf die größten Pages und ermöglicht, aktuelle Aufsteiger und überproportionales Wachstum von Seiten zu überwachen.
SocialMedia-Live beobachtet nach eigenen Angaben rund 38 Millionen Pages in drei Bereichen:
Über verschiedene Tabellenfunktionen sind innerhalb der Bereiche, aber auch übergreifend unterschiedliche Auswertungen möglich.
Ein interessantes Tool, weniger für die tägliche Arbeit, aber zum Beispiel um aktuelle Daten für Vorträge oder ähnliches schnell und übersichtlich aufzubereiten.

Ein altes Sprichwort sagt: Konkurrenz belebt das Geschäft. Und obwohl das so ist, scheinen viele Blogger zur Zeit nichts besseres zu tun zu haben, als sich über den langsamen Verfall von StudiVZ zu freuen.
Jürgen Vielmeier fragt sich zumindest noch, warum das so ist – so richtig hoffen, dass die VZ-Gruppe die Kurve kriegt, das will er aber auch nicht. Mit http://wannstirbtstudivz.com/ ist natürlich auch schon eine Single-Serving-Site am Start, die uns auf Basis der IVW-Zahlen beim Leichenfleddern hilft.
Auch wenn ich alleine damit bin: Ich finde fände es schade, wenn die VZs vom Markt verschwinden. Bevor ich auf Facebook aufmerksam wurde (was inzwischen immerhin Grundlage meiner Arbeit ist), war ich Mitglied im StudiVZ und habe auf Nachrichten gewartet, Pinnwände vollgespammt und voller Spannung überprüft, wer auf meinem Profil war (sic!).
Auch ich habe, wie so viele, meinen StudiVZ-Account irgendwann gelöscht – somit bin ich irgendwie mit Schuld, ich weiß. Und mir ist auch bewusst, dass die VZs vieles falsch gemacht haben, Facebook irgendwie die coolere Plattform ist und ein Netzwerk nun mal von Netzeffekten lebt.
Aber das ist alles kein Grund, sich zu freuen. Alle beschweren sich über den Datenschutz bei Facebook, aber es ist uns eigentlich egal. Denn eigentlich wollen wir alle primär lamentieren. Oder schadenfroh rumstehen und debile Laute von uns geben. Jetzt können wir beides, auf Zuckerberg schimpfen und VZ-Chefin Stefanie Waehlert gepflegt den Nelson machen:
Sorry, wenn ich nicht mitmache. Aber euch viel Spaß.
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Am liebsten würde jeder was mit Medien machen, am besten gleich Head of Social Media Strategy oder was ähnlich tolles.
Ach, seid doch ehrlich
Bei http://visual.ly/ habe ich folgende Infografik gefunden – da könnt ihr mal checken, ob ihr die nötigen Qualifikationen mitbringt. Ach ja: Und hier könnt ihr schon mal den ein oder anderen Satz einstudieren.

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