Vom vorsätzlichen Selbstbetrug

Neues Jahr, neue Vorsätze. Aber so richtig gut funktioniert das leider nicht, man müsste sich zunächst mal vornehmen, die Vorsätze einzuhalten, ehe man welche macht.

Daher verzichte ich dieses Jahr auf Vorsätze im Sinne von mehr Sport, gesünder essen und mehr lesen. Und versuche es mit Dingen, die so realistisch sind, dass ich es schaffen sollte. Und die ich wirklich möchte. Nicht, dass gesünder essen, mehr Sport und mehr lesen nicht auch nett wären – aber hey, das ist zu einfach zu wollen und zu schwer zu schaffen 🙂

Unberechenbare Relevanzkriterien

Vor ein paar Tagen habe ich bei Allfacebook.de einen kleinen Artikel zur aktuellen Kampagne von Coca-Cola geschrieben. Jens hatte mich auf die Umstände der Kampagne aufmerksam gemacht, dazu kam, dass ich auf Facebook gesehen hatte, dass die im Artikel diskutierte Blacklist als JSON-File direkt aufrufbar ist. Trotzdem hatte ich anfangs ein mieses Gefühl, was die Relevanz des Artikels angeht.

Ein paar Tage später weiß ich jetzt: das war totaler Unsinn. Offensichtlich kommt es nicht immer auf den Tiefgang sowie die Quantität oder Qualität der (neuen) Informationen an. Manchmal muss man sich nur mit dem richtigen Thema – in diesem Fall: der richtigen Marke – befassen. Auf Allfacebook.de hat der Artikel sofort eingeschlagen und durch die Microsite von Zeitgeist ist inzwischen neben einigen etablierten Onlinemedien auch die ein oder andere Onlineredaktion der Totholz-Fraktion auf das Thema aufgesprungen.

Und ich hatte am Anfang ein mieses Gefühl. So kann es gehen.