Fußball an der KonstanzCabana mit BWjetzt

Ich scharre schon ordentlich mit den Hufen, aber die paar Tage bis zur WM kriege ich jetzt auch noch rum.

Die geschätzten Damen und Herren von BW-jetzt, die unter anderem die großartige Kampagne „Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“ verantworten, haben sich für die Fußball-WM auch was sehr cooles ausgedacht.

Public Viewing an Baden-Württembergs schönster Küste – am Bodensee. Und zwar exklusiv und mit zehn Kumpels. Von Konstanz aus geht es mit dem Schiff an einen geheimen Ort (ja, ich weiß ihn wirklich nicht), dort gibt es das Spiel Deutschland – USA, lecker Essen und Trinken und hoffentlich auch einen wichtigen Vorrundensieg für unser Team.

Mitspielen ist denkbar einfach und zwar über die Facebook-Seite von BW-jetzt, das Gewinnspiel ist noch bis 31. Mai offen – also ranhalten!

Fußball von oben

Dass Fußball in Deutschland ein Volkssport ist, ist keine wirkliche Neuigkeit. Am Mittwochabend habe ich das aber aus einem ganz anderen Blickwinkel erlebt. Ich saß im Flugzeug, Landeanflug auf Berlin Tegel und die Hauptstadt präsentierte sich verschneit und hell erleuchtet. Was mir aber besonders ins Auge gestochen ist: Alle paar hundert Meter strahlten Flutlichtmasten, trainierten Fußballteams.

Aufmerksamkeit um jeden Preis?

Gestern nachmittag hat sich der FC Bayern auf Facebook etwas unbeliebt gemacht (ich berichtete für Allfacebook.de). Trotz des negativen Feedbacks Wegen des negativen Feedbacks auf der Facebook-Seite stürzten sich direkt im Anschluss an die individualisierte Pressekonferenz auf Facebook nicht nur einschlägige Marketing- und Social-Media-Medien auf die Story, sondern auch alle Nachrichtenseiten und Sportseiten.

Das wiederrum führte wohl dazu, dass sich auch die Massenmedien mit der Thematik befassten. Somit kann festgehalten werden: Durch eine klar begrenzte Online-Marketing-Aktion hat der FC Bayern München gestern Blogs, das Fernsehen und heute auch noch allerlei Printangebote auf sich und die Aktion aufmerksam gemacht. Der Tenor der Berichterstattung war – wie immer, wenn man wieder jemand im Social Web „failed“ – alles andere als positiv. Der Gesprächswert der Facebook-Seite ist allerdings enorm gestiegen.

Wiedermal zeigt sich hierbei allerdings, dass die nackten Zahlen auf Facebook erstmal nicht sonderlich viel aussagen, da bspw. „Sprechen darüber“ keine Bewertung über den inhaltlichen Tenor zulässt. Heute jedoch ist die negative Stimmung schon wieder einer eher neutralen Betrachtung der Aktion gewichen, auch die üblichen Fanbekundungen finden sich wieder auf Pinnwand.

Bildquelle: facebook.com/fcbayern

Und Fakt ist auch: Die Fanpage des FCB legte gestern knapp 18.000 Fans zu und profitiert dabei sicherlich auch von der breiten Berichterstattung (sowie natürlich vom Aufhänger der Aktion – einem neuen Transfer!).

Bildquelle: http://allfacebook.de/tracking/FCBayern

Ein kleiner Teil der neuen „Liker“ hat dem FCB auch wieder den Rücken gekehrt, einen großen Teil jedoch wird der FCB auch dann noch erreichen, wenn sich die Wogen geglättet haben. Der Umgang mit dem Shitstorm war jedenfalls souverän.

Trotzdem ist eine solche Aktion sicherlich nicht das, was sich die Marketing-Entscheider gewünscht haben. Auch wenn sie den Gesprächswert der Marke steigern konnten.