70 Jahre D-Day

Am 06. Juni 2014 jährt sich zum 70. Mal der Decision-Day, der Tag der alliierten Landung in der Normandie. Deshalb sind die Medien gerade wieder voll davon und deshalb gucke ich gerade mal wieder Band of Brothers auf Watchever 🙂

Die Operation Overlord war schon in der Schule der Teil des WWII, der mich mit Abstand am meisten interessiert hat. Und bei einem Frankreich-Urlaub vor über zehn Jahren, bei dem ich noch zu jung war, um vom Familienurlaub fernzubleiben, aber schon zu alt, um Spaß dran zu haben, lag mein Augenmerk ausschließlich auf der Planung einer optimalen Route an den wichtigsten Schauplätzen entlang. Damals habe ich Omaha Beach beschritten und so viele Museen und Soldatenfriedhöfe besucht wie halt in einem Tag möglich war.

Insbesondere Omaha Beach war beeindruckend – weil es so gewöhnlich war. 70 Jahre nach der Landung ist dieser Strand in erster Linie – ein Strand. Natürlich findet man Denkmäler, aber am Omaha Beach ist vom Atlantikwall nix mehr zu sehen. Wie sehr sich einige Schauplätze verändert haben, zeigen die beeindruckenden Vorher-Nachher-Bilder des Guardian perspektivisch perfekt. Beeindruckend!

Und zum Stichwort Band of Brothers möchte ich einen Artikel aus der SZ empfehlen, der mit dem Mythos aufzuräumen versucht, die Landung sei der große und schnelle Erfolg gewesen, für den man sie oft hält. Einen Eindruck, was in der Normandie alles bewegt wurde, zeigt diese Infografik von BBC Radio 2:

Wer viel Zeit hat und sich von epischen Ausführungen nicht abschrecken lässt, dem sei das Buch von Winston Churchill empfohlen. Mir wurde es irgendwann zu anstrengend, aber es ist zum Thema WWII sicherlich ein Standardwerk.