Erfahrungen mit dem Kindle Support

Reparieren ist zu teuer, also wird ausgetauscht. Das ist die Philosophie beim Kindle Support von Amazon. Weil an meinem Kindle 2 das eInk Display auf halber Höhe eingefroren ist, habe ich mich am Wochenende an den Support von Amazon gewendet.

Zunächst mal: Der Support ist echt gut, schnell und kostenlos. Nach einem Tweet mit einem Foto des defekten Kindle hat Amazon sich per Twitter gemeldet und mir die entsprechenden Kontaktdaten übermittelt.

 

Online kann man dann einen Rückruf anfordern, der auch binnen Sekunden eingeht. Nach einer ersten Beschreibung des Problems und einem angeleiteten Hardrest des Geräts, der das Problem nicht löste, wurde ich an den technischen Support weitervermittelt.

Da ich vorher schon selber mit rumprobiert hatte, war der Kindle auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und nicht mehr mit meinem Amazon-Konto verbunden, als ich mit Amazon telefoniert habe.

Erstaunlicherweise konnte man das Gerät aber sofort zuordnen, obwohl es ein Geschenk war und nicht mit meinem Konto gekauft worden war.

Merke: Amazon kann jeden Kindle zuordnen, der jemals mit meinem Konto verbunden war. Das wurde relativ schnell klar, als man am Telefon die Liste der Amazon bekannten Geräte durchgegangen ist.

Ebenso schnell war klar: Reparieren des defekten Displays geht generell nicht, defekte Kindle werden generell nur ausgetauscht. Allerdings ist bei meinem Gerät die Garantie seit 23.01.14 abgelaufen, sodass ein kostenloser Austausch „vom PC nicht mehr akzeptiert wird“. Stattdessen wurde mir ein Austauschgerät für 51€ angeboten. Und dann wurde mir direkt abgeraten, es zu nehmen, weil der Kindle im Shop aktuell nur 49€ Euro kostet. Chapeau.