Hype Cycle der sozialen Netzwerke

Während meines Studiums war ich immer ein großer Fan des Gardner Hype Cycle, der in wirtschaftslastigen Fächern immer mal wieder auf den Tisch kam. Bei Vincenzo Cosenza habe ich nun einen Zyklus gefunden, der die Adaption von sozialen Netzwerken darstellt. Der Italiener kommt euch nicht bekannt vor? Der Name vielleicht nicht, aber ihr kennt bestimmt seine World Map of Social Networks.

Die Grafik stammt aus dem September 2011 und ist somit inzwischen wohl schon wieder etwas überholt, da sie ja auf den Nutzerzahlen beruht. Trotzdem eine schöne Sache, die mal eine andere Form der Auswertung von Nutzerzahlen bietet.

Bildquelle: Vincenzo Cosenza unter CC-by-NC

Mein Engagement bei allfacebook.de

Seit dem 2. Januar arbeite ich nun im Social-Media-Sektor, ich bin Distributionsmanager beim Südwestrundfunk in Stuttgart. Fast zeitgleich habe ich ein weiteres Engagement angetreten, das direkt mit Social Media in seiner (zur Zeit) intensivsten Ausprägung zu tun hat: Ich schreibe für Allfacebook.de, eines der relevantesten deutschprachingen Blogs zum Thema Facebookmarketing.

Zu Jens und Philipp, den beiden Gründern des Blogs, habe ich schon lange Kontakt, weil sie (wie ich auch) an der Hochschule Furtwangen OnlineMedien studiert haben. Über das Angebot, als regelmäßiger Autor Kampagnen und Aktionen auf Facebook zu dokumentieren, habe ich mich sehr gefreut. Und nach einem guten Monat habe ich meinen Stil gefunden und Spaß an der Sache.

Ich bekomme viel mit über gute und schlechte Ideen für Kampagnen, ein Wissen, das mir im Tagesgeschäft beim SWR durchaus weiterhilft. Außerdem kann ich durch das Bloggen meine eigene Relevanz steigern und mir (hoffentlich) mittelfristig einen Namen in der Branche machen. Schaun wir mal 🙂

Meine Beiträge für allfacebook.de könnt ihr zentral hier abrufen: http://www.allfacebook.de/author/schiri

Suchtkrüppel am LCD-Bildschirm

Es scheint irgendwo ein ungeschriebenes Gesetz zu geben, dass es Klicks / Auflage / Quote bringt, wenn man ein bisschen auf „dieses Internet“ schimpft. Wenn es nicht gerade den Terrorismus beflügelt, die Zeitungsverlage kaputtmacht oder unsere Kinder zu Amokläufern macht – dann birgt es fatales Suchtpotential.

Unglaublich. Vier Stunden am Tag machen demnach die Internetsucht aus – na dann, ich muss los, mir noch ein Internet spritzen. Oder eine Line Internet… Hm. Vielleicht lieber doch zwei kurze Internets.

Ich empfehle zur weiterführenden Lektüre übrigens dringend den entsprechenden Artikel im Satireblog Postillon.

Foto von Steve Rhode unter CC BY-NC-ND 2.0