Pebble App: Get me out

Am Wochenende habe ich mich mal wieder im Pebble Appstore umgesehen. Der ist inzwischen gut gefüllt, viele der Apps sind aber (zumindest für mich) nicht von großem Nutzen.

Mit Get me out habe ich aber eine sehr coole Anwendung gefunden, die ich noch nicht kannte.

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Die App ist ein kleiner Haltestellenmonitor für dem Nahverkehr. Sie ortet über das Smartphone den Standort und zieht daraufhin alle Haltestellen in der Nähe an. Nach Auswahl einer Haltestelle kann man anschließend eine Verbindung aussuchen und sieht auf der Uhr einem Countdown bis zur Abfahrt des Verkehrsmittels.

Das ganze beruht allerdings auf den Solldaten, wenn ich das alles richtig sehe, Verspätungen werden also nicht berücksichtigt.

Getestet habe ich die App bisher in Stuttgart und Berlin, was jeweils gut geklappt hat. In Stuttgart muss man die Daten nach dem starten der App aber immer zweimal laden – da scheint irgend ein Problem bei der Kommunikation mit dem VVS vorzuliegen.

Eine zusätzliche App auf dem Smartphone wird nicht benötigt, klappen tut das aber natürlich alles nur, wenn das Smartphone eine Internetverbindung hat und mit der Pebble verbunden ist.

Endlich: Bei Pebble tut sich wieder was!

Seit ich im Frühjahr meine Pebble bekommen habe, ist die Smartwatch zu einem selbstverständlichen Begleiter geworden und viele ihrer Funktionen, wie zum Beispiel das Fernsteuern von Spotify, will ich nicht mehr missen. Wie bei jedem Gadget hat sich auch bei der Pebble die Anfangseuphorie irgendwann gelegt, das ständige Aufspielen von neuen Watchfaces ließ nach und dann wurde aus dem täglichen Blick ins Forum ein wöchentlicher – wenn überhaupt. Das hatte auch damit zu tun, dass die Innovationskurve am Anfang sehr steil war, die Entwickler haben sich auf das Thema gestürzt und rausgeholt, was mit dem ersten SDK drin war. Nicht sonderlich viel. Die beste App, die ich nutze, ist Music Boss. Eine echte Killerapp fehlt bis jetzt ebenso wie stetige Innovation.