Fastnacht der Hölle – Ausstellung zum ersten Weltkrieg im Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Schon lange habe ich mir vorgenommen, die vielen hochspannenden Museen in Stuttgart zu besuchen. Es ist tatsächlich so, dass man in der Stadt, in der man lebt, genau das nicht tut, weil man es ja jederzeit tun könnte.

Schon vor einiger Zeit habe ich deshalb eine Liste bei Foursquare erstellt, als Motivation sozusagen. Im Zuge der „Langen Nacht der Museen“ hatte ich letztes Jahr auch schon mal einen guten Aufhänger. Bei näherer Betrachtung habe ich aber festgestellt, dass es der schlechtest mögliche Aufhänger ist. Natürlich sind die Museen an diesem Tag viel zu voll und der recht hohe Eintritt lohnt sich auch nur, wenn man durch mehrere Museen tigert. Dafür reicht die Zeit aber nicht, zumal es ja auch noch Musik etc. gibt.

Damals war ich letztlich nur kurz im Haus der Geschichte Baden-Württemberg, das mich schon damals sehr beeindruckt hat. Daher stand fest, dass ich das auf jeden Fall nochmal in Ruhe anschauen wollte.

Aktuell ist (noch bis zum 1. März 2015) die Sonderausstellung „Fastnacht der Hölle – der Erste Weltkrieg und die Sinne“ im Haus der Geschichte zu sehen.

Auf gehts: Move to BW!

Man kann über die Badener und die Schwaben sagen, was man will – ich habe meinen Umzug nach Baden-Württemberg bis heute nie bereut.

2007 bin ich zum Studieren nach Furtwangen gegangen und durch Jobs beim SWR in BaWü hängen geblieben. Inzwischen habe ich beruflich und privat hier mein Glück gefunden, lebe in der Landeshauptstadt, die sicherlich Charme hat. Sie ist nicht München oder Hamburg, aber Stuttgart kann was.

Eine Geschichte wie die meine ist ganz und gar nicht untypisch. Ich meine, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass meine beste Freundin (wir kennen uns seit der fünften Klasse und haben in Marburg zusammen Abi gemacht) am Ende auch in Stuttgart gelandet ist?

Ein Umzug nach BaWü kann sich also durchaus lohnen, zumal die beruflichen Möglichkeiten hier 1a sind.

Aktuell übrigens mehr denn je, denn BWjetzt, die sympathischen Macher von „Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“, unterstützen Wechselwillige gerade mit einer besonderen Aktion: Umzugshelfern der besonderen Art.

Wohnungsrelaunch

Spontane Ideen sind ja meistens die bestens. Allerdings wird man sich häufiger Mal erst hinterher bewusst, was man sich da so ausgedacht hat.

So geschehen heute vor einer Woche. Birgit und ich haben uns vor einiger Zeit Gedanken über einen Umzug gemacht, weil wir beide eine gute Stunde an die Arbeit pendeln müssen. Aber wir mögen Stuttgart-Ost und unsere Bude noch viel mehr. Darum bleiben wir hier und nehmen die Fahrerei in Kauf.

Trotzdem war der Wille zur Veränderung groß und so haben wir den größten Teil unserer Möbel fotografiert und ins Netz gestellt. Und eine neue Couch bestellt. Heute, eine Woche später, ist unser Plan, wie es in Zukunft hier aussehen soll, deutlich konkreter. Und fast alle alten Möbel sind schon verkauft. Gerade ist insbesondere das Wohnzimmer recht leer, aber das soll auch in Zukunft so bleiben. Weniger ist mehr.

Ich werde das hier demnächst mal skizzieren und ein paar Vorher-Nachher-Fotos zeigen. In meinem Kopf sieht das jedenfalls alles schon richtig gut aus.

Ach ja, braucht jemand von euch ein Sofa?