Mein Theme ist kaputt

Der ein oder andere, der den Direkteinstieg auf meinen Blog wählt, wird es womöglich vor mir gemerkt haben: Durch die Deaktivierung der Twitter-API konnte der fest verdrahtete Social-Media-Stream auf der Homepage nicht mehr geladen werden – und somit auch keine Blogposts.

Daher habe ich mich entschieden, ein anderes Theme aufzuziehen, aber gerade keine Zeit dafür. Das Theme ist schon ausgewählt, es heißt Responsive und ist ebendieses auch. Aber ein bisschen hübscher und persönlicher werde ich es in Zukunft noch gestalten. Stay tuned.

UPDATE: Thanks to Laudi für den Tipp mit Themeforest, ich habe ein neues Theme! Details folgen, ebenso die weitere Personalisierung.

Flattr: von Cent-Beträgen und Wertschätzung

Seit kurzem findet sich am Ende jedes Artikels in diesem Blog ein weiterer Button – diesmal gehts nicht um Facebook, Twitter oder Social Bookmarking, diesmal geht es um einen anderen Dienst aus der Kategorie Social. Nämlich Social Payment, wohl treffender auch als Micropayment bezeichnet.

Worum es beim Micropayment geht, hat Björn Czieslik in Markos Medien-Podcast 127 zusammengefasst. Kurz gesagt: die Idee dahinter ist, freiwillig ausgewählten Webinhalten kleine Beträge zukommen zu lassen, wenn man sie nutzt. Einige Dienste dieser Art sind in letzter Zeit entstanden, unter ihnen auch Flattr – jener Dienst, für den ich mich entschieden habe:

Flattr ist ein Social Payment-Service mit Sitz in Malmö, Schweden, bei dem der Benutzer monatlich einen frei wählbaren Abonnementsbetrag auf ein Konto einbezahlt. Die Medienanbieter platzieren auf ihrer Website einen Flattr-Button, den der Nutzer anklicken kann, wenn ihm der Internet-Inhalt gefällt. Am Monatsende wird der Abonnementsbetrag des Nutzers gemäß seinen Klicks an die Medienanbieter verteilt.
Quelle: Wikipedia

Das bedeutet zum Beispiel: ich entscheide mich, monatlich zwei Euro zum Flattrn zu verwenden. Mache ich in diesem nur einen Klick auf einen Flattr-Button, enthält dieser Dienstanbiete die gesamten zwei Euro. Mache ich aber zehn Klicks auf unterschiedlichen Seiten, enthält jeder 20 Cent.

Man merkt: reich werden kann man mit Flattr nicht. Das ist übrigens auch ganz und gar nicht meine Intention. Wenn, womit ich nicht rechne, der ein oder andere meine Blogeinträge flattrt, dann werden die daraus resultierenden Einkünfte nur zum weiterflattrn verwendet.

Wichtig ist mir bei der Nutzung von Flattr weniger das Einnehmen oder Weiterverteilen von monetären Gütern – sondern das Verteilen von Wertschätzung an Onlineangebote, die es wert sind. Denn diese Inhalte gibt es in der Gratiswelt Internet durchaus. Man muss sie nur finden – und wenn man das getan hat, sollte man es auch zu schätzen wissen. Das ist jetzt ein bisschen einfacher.