Wie ein Bot meinen guten Vorsatz bedingte

Seit einigen Wochen mache ich bei einem ambitionierten Projekt in Stuttgart mit: dem Ironblogging. Die Grundidee ist, sich selber mit kleinen „Strafzahlungen“ zum Bloggen zu motivieren, die in einem gemeinsamen Topf landen und nach Ablauf eines Jahres verfeiert werden. Ein Beitrag pro Woche muss mindestens erscheinen, sonst wandern fünf Euro in den Topf.

In den ersten paar Wochen hat das auch super geklappt, ich habe immer pünktlich „abgeliefert“ – doch jetzt habe ich gleich zwei mal die Frist verstreichen lassen. Und das gerade in den Wochen, in denen ich Urlaub hatte. Ich dachte eigentlich, dass es mir gerade in diesen Wochen besonders leicht fallen würde, zu bloggen. Dem war wohl nicht so. Beim Ironblogging kann man übrigens auch Urlaub machen, wenn es vorher ankündigt. Insgesamt vier Wochen pro Jahr kann man auf neue Beiträge verzichten.

Daraus ergibt sich für mich der gute Vorsatz fürs neue Jahr: Wenn ich Urlaub mache, mache ich Urlaub – auch beim Ironblogging. Denn offensichtlich schalte ich ganz und gar auf Chillen um – und kriege es dann nicht mal hin, ein paar Zeilen zu schreiben. In der Heimat war ich natürlich auch wieder offline im Wortsinne… aber halt auch faul.

Ab nächsten Woche wird also alles besser – und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm. Schließlich gibt’s am Ende für das eingezahlte Strafgeld ja auch ein kleines Fest. Und das ist ja auch was feines.